Deckungsklage gegen die UNIQA:

Am 21.06.2017 erfolgte die Entlassung, bei der es sich lediglich um ein fortgesetztes Mobbing handelte.
Da der Referatsleiter der Personalbateilung dann jedoch aufgrund der laufenden Entlassungsanfechtungsklage davon ausging, dass die Entlassung nicht halten wird, brachte dieser mit Schreiben vom 24.10.2018 einen Antrag auf nachträgliche Zustimmung zur Kündigung beim Behindertenausschuss ein und begründete dies damit, dass unser Mitglied unzurechnungsfähig war. (Aufgrund Mobbingerkrankung zählt unser Mitglied zum Kreis der begünstigt Behinderten. Eine Unzurechnungsfähigkeit liegt jedoch nicht vor)
Unser Mitglied fühlt sich dadurch vom Referatsleiter der Personalabteilung aufgrund Belästigung diskriminiert.

Obwohl unser Mitglied Rechtsschutzversichert ist, weigert sich die UNIQA, diese Diskriminierungsklage zu decken.
Es ist richtig, dass unser Mitglied mit Schreiben vom 24.10.2018 Kenntnis von der Diskriminierung erhielt. Die Diskriminierung bezieht sich jedoch auf den 21.06.2017. Sollte die Entlassung nicht durchgehen, dann soll mittels Diskriminierung anstelle der Entlassung die Kündigung treten. Der Schadenszeitpunkt bezieht sich daher auf den 21.06.2017. Die UNIQA vermeint jedoch, dass der Schadenszeitpunkt am 24.10.2018 liegt. Für den 24.10.2018 wäre die Generali zuständig. Diese meint jedoch, dass die UNIQA zuständig ist. Somit läuft nun eine Deckungsklage gegen die UNIQA und musste unser Mitglied daher die Diskriminierungsklage, trotz bestehens zweier Rechtsschutzversicherungen, bislang selbst bezahlen.

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen mit Rechtsschutzversicherungen.

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