Mag. Dr. Anton-Alexander Havlik

Letzte Aktualisierung am 8. April 2021 von Sportedition

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Alexander Havlik | SPÖ Team für Gablitz (spoe.at)

So unterstützte die Gemeinde Gablitz die Karriere des Herrn Mag. Dr. Havlik

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  1. Ich habe einen Anwaltswechsel zu Dr. Havlik durchgeführt.
    Dr. Havlik hat, ohne mir vorher das Schreiben zur Freigabe übermittelt zu haben, einfach eigenmächtig den Anwaltswechsel meiner Rechtsschutzversicherung bei der Generali angezeigt. Anschließend kündigte mich die Generali.
    Ich wandte mich an Dr. Havlik und teilte mit, dass für eine Kündigung kein Grund besteht, da ich keinen neuen Versicherungsfall gemeldet hatte und die Versicherung nur nach einem neuen Schadensfall kündigen kann. Somit müsse die Kündigung mit seinem Schreiben zusammenhängen.

    Dr. Havlik bestritt, dass die Kündigung mit seinem Meldung an die Rechtsschutzversicherung etwas zu tun hätte und meinte, dass die Rechtsschutzversicherung jederzeit kündigen könne und Rechtsschutzversicherungen nicht selten kündigen würden.

    Da ich von meinem Anwalt keine Unterstützung erhielt, und die Generali meine Anfrage über den Rechtsgrund zur Kündigung ignorierte, wandte ich mich an die Arbeiterkammer. Entgegen der Rechtsmeinung meines Anwaltes Dr. Havlik teilte die AK mit, dass die Rechtsschutzversicherung nur nach einem Schadensfall kündigen könne und richtete eine Anfrage an die Generali. Als Ergebnis teilte die Generali mit, dass die Mitteilung des Dr. Havlik versehentlich als neuer Schadensfall gewertet wurde und zog die Kündigung zurück. Ich frage mich, wozu habe ich einen Anwalt, wenn erst wo anders hinlaufen muss und dann andere eine Klärung durchführen?

  2. Da der Voranwalt erkrankte, wechselte ein Bekannter mit mir zu Mag. Dr. Havlik und bat mich, ein medizinisches Sachverständigengutachten eines gerichtlich zertifizierten Gutachters zu kontrollieren. Dazu besorgte ich mir die medizinische Fachliteratur, welche zum Zeitpunkt der missglückten Operationen den damaligen Stand der Wissenschaft wiedergab. Auf 31 Seiten zeigte ich unter anderem auf, dass
    – sich anhand der Produktionsdaten der SV bei allen Röntgenbildervermessungen vermaß,
    – der SV unrichtig anführte, dass 0,6 cm = 0,6 mm und 0,8 cm = 0,6 mm sind und er daraus Schlussfolgerung zog
    – der SV in einem für ihn fremden Sachgebiet ein Gutachten abgab
    – und vieles mehr
    in der medizinischen Dokumentation des AKH wurde angeführt, dass ein Verbandswechsel durchgeführt wurde und zusätzlich wurde vermerkt, dass die Wunde jedes Mal bland, also trocken und daher ohne Infektion war. Der SV führte aber bei den missglückten Operationen in einem anderen Spital an, dass die Wunde bland war, obwohl nur die Verbandswechsel angeführt wurden, und nicht, dass die Wunde bland war. Im AKH wurde daher bereits am 5. postoperativen Tag der letzte Verbandswechsel durchgeführt wobei im besagten Spital noch am 8. postoperativen Tag Verbandswechsel durchgeführt wurden, ohne diagnostisch eine Infektion auszuschließen. Es besteht daher der Verdacht, dass dieser Sachverständige sein Gutachten wider besseres Wissen legte.

    Weiters führte der Sachverständige jene Literatur an, welche nicht den Stand der Wissenschaft zum Operationszeitpunkt wiedergab und zog daraus die Schlussfolgerung, dass die Operation lege artis gewesen wäre. Da der Sachverständige jedoch an einer anderen Stelle seiner Vorgutachten selbst anführte, dass jener Stand der Wissenschaft heranzuziehen ist, welcher zum Operationszeitpunkt Stand der Wissenschaft ist, besteht der Verdacht, dass der Sachverständige sein Gutachten entgegen besseres Wissen erstellte. Dies stellt den Verdacht des Straftatbestandes eines Prozessbetrugs dar.

    Dabei wissen muss man, dass der Voranwalt diesen Sachverständigen bereits mehrmals ablehnte und aber der Richter weiterhin an diesem Sachverständigen festhielt.
    Mein Bekannter leitete meine Ausarbeitung Herrn Mag. Dr. Havlik weiter. Dieser nahm zahlreiche Änderungen in meinem geistigen Eigentum vor, ohne diese mit mir abzuklären. Weiters strich Dr. Mag. Havlik jene Passagen, welche den Verdacht des Prozessbetrugs enthielten. Als Begründung teilte Mag. Dr. Havlik folgendes mit, „Die mehrfache Unterstellung von Prozessbetrug ist die Unterstellung eines Straftatbestandes. Es ist in einer Äußerung zu einem Sachverständigengutachten nicht angebracht, dem Sachverständigen betrügerisches Verhalten zu unterstellen – auch wenn sein Gutachten auch noch so fragwürdig sein sollte .“ und „Ferner stehe ich für Vorwürfe eines strafrechtlich relevanten Verhaltens gegenüber dem Sachverständigen nicht zur Verfügung. Deshalb habe ich auch diese Passagen gestrichen.“

    Ich sehe es so, dass natürlich der Verdacht des Prozessbetruges im gegenständlichen Verfahren zu äußern ist. Es handelt sich bei einem Prozessbetrug um ein Offizialdelikt und muss daher die Behörde bzw. das Gericht tätig werden. Der Richter hat daher eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft einbringen.

    Ich habe daher unverzüglich meine erteilte Vollmacht widerrufen und trennte mich somit von Mag. Dr. Havlik.

  3. Mit Dr. Havlik habe ich die Klage verloren und teilte ich ihm mit, dass er zur Sicherheit schon einmal eine Meldung an seine Haftpflichtversicherung bzgl. einer möglichen Schadenersatzklage meinerseits erstatten möge. Darauf meinte er nur, ich möge mich an einen Anwalt wenden.

    Bei der Erstellung der Berufung kam dann an das Tageslicht, dass Dr. Havlik das Protokoll der vorbereitenden Tagsatzung (wichtigste Tagsatzung), welches er vom Gericht zugestellt erhielt, nicht an mich weitergeleitet hatte. Mein neuer Anwalt musste daher zunächst die Vollmachtsbekanntgabe bei Gericht vorlegen, um dann im Zuge der elektronischen Akteneinsicht das Protokoll ausheben zu können.

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