PVA "Aktion gegen Frühpension" 

Nun, es mag medial den Anschein haben, dass die gute PVA ja aaaalles tut, damit die Menschen länger arbeiten... Sogar Briefe werden verschickt! ;)

http://derstandard.at/2000025329337/Pensionen-200-000-Motivationsbrief-an-fuer-laengeres-Arbeiten?ref=rec

 

 

Während - wie bekannt - die PVA (und die übrigen Fit2work-Partner GKK & AUVA) ihre eigenen Mitarbeiter zwingen, nach 4 Monaten durchgehendem Krankenstand einen Pensionsantrag zu stellen! 

 

Die Fit2work-Partner, insbesondere die PVA - vergessen offenbar gänzlich auf die Expertenmeinung...:  dass bessere Arbeitsbedingungen zum Ziel führen.

 

derStandard05 2015

Pensionsexperten kritisieren engstirnige Politik: Arbeitsbedingungen  verbessern, statt endlos über Anhebung des Pensionsantrittsalters zu debattieren

http://derstandard.at/2000016513157/Pensionsexperten-kritisieren-Regierung-zu?ref=rec

 

derStandard 2015 11 Rückkehr aus der Invalidität gelingt fast nie 
Verwiesen wird vor allem auf psychische Erkrankungen, die 70 Prozent aller Fälle ausmachen.
http://derstandard.at/2000026349174/Die-Rueckkehr-aus-der-Invaliditaet-gelingt-fast-nie

 

Wie die PVA mit ihren eigenen Mitarbeitern umgeht.

http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/bgf/   &                   

 

RA Dr. Pochieser zu OGH-Urteil zu Invaliditätspension: Falschgutachten kommt vor Realität

Kleine Zeitung 15.11.2015

"heute leben" vom 10.11.2015 

Im u.a. heute-leben-Bericht vom 10.11.2015  spricht ZIB-Wirtschaftsredakteur Christoph Varga zur "Aktion gegen Frühpension".

Schreiben an Christoph Varga "heute leben" ZIB-Wirtschaftsredaktion vom 16.11.2015


Ich habe ihn betreffend des DO.A. Pensionsantragszwanges aller SV-Mitarbeiter angeschrieben, da ich nicht weiß, ob er darüber informiert ist - man darf hoffen, dass darüber medial berichtet wird!

heute leben- Ihr Beitrag zu "länger arbeiten" Aktion gegen Frühpension

Von:
"SHG Mobbing Graz" <shg-mobbing-graz@gmx.at>
An:
christoph.varga@orf.at
CC:
verena.pawel@orf.at
Datum:
16.11.2015 22:59:38
Selbsthilfegruppe Mobbing & psychosozialer Stress am Arbeitsplatz Graz
Eva Pichler, Feuerbachgasse 30C/31, 8020 Graz, 0699.190 36 155
=============================================
An Herrn Christoph Varga
 
Sehr geehrter Herr Varga!
 
In "heute leben" habe ich Ihren geschätzten Beitrag heute gesehen in tvthek "Aktion gegen Frühpension".
 
 
Schade, dass Sie nicht darauf hinweisen, dass die Fit2work-Partner: GKK, AUVA und PVA (!), die sich fulminant - angeblich - für längeren Erhalt der Arbeitsfähigkeit einsetzen,
ihre EIGENEN Mitarbeiter (alle SV-Mitarbeiter) nach 4 Monaten durchgehendem Krankenstand zum Pensionantrag ZWINGEN, andernfalls sie 49 % ihrer Gehaltsfortzahlung verlieren, die ihnen lt. DO.A. jedoch zusteht (gestaffelt nach Dienstalter).
 
Zudem hat die PVA KEINE Mobbing-Prävention (!!), und verstößt nachweislich schwer gegen das Arbeitnehmerschutzgesetz!
 
Über das Betriebsklima in der PVA kann man sich auch hier ein Bild machen:
 
Es wäre sehr schön, wenn Sie darüber einmal ausführlich berichten würden, dass die Fit2work-Partner ihre eigenen Leute offenbar kostengünstig auf Steuergeldkosten in Pension bringen wollen?
ff
Der HVB schweigt sich vornehm über meine zwei Anfragen dazu aus:
 
Über Ihre geschätzte Antwort, wann zu diesen Missständen berichtet werden kann, würde ich mich sehr freuen!
 
Mit besten Grüßen,
Eva Pichler, Gruppengründerin
für alle Mobbingopfer & SV-Bedienstete
 
@Verena Pawel und Moderatorin von Heute leben:
Bereits 2011 hat die AK Steiermark festgestellt, dass 18 % aller unselbständig Erwerbstätigen von Mobbing betroffen sind! (nicht wie erwähnt von Ihnen NUR 5 %!!!!)
 
_______________________________________
Selbsthilfegruppe Mobbing & psychosozialer Stress am Arbeitsplatz

AW: heute leben- Ihr Beitrag zu "länger arbeiten" Aktion gegen Frühpension

Von:
christoph.varga@orf.at
An:
shg-mobbing-graz@gmx.at
CC:
Verena.Pawel@orf.at
Datum:
17.11.2015 14:34:42

Sehr geehrte Frau Pichler,

besten Dank für Ihr Interesse an Heute Leben.

Mein Studio-Gespräch drehte sich um den Brief, den die PVA an potenzielle FrühpensionistInnen gesandt hat. Nicht ums Thema Mobbing.

Über das Thema Mobbing haben wir mehrfach berichtet. Und wir werden das auch weiterhin tun.

Allerdings dann, wenn wir es journalistisch für angebracht halten. Insofern kann ich Ihnen kein genaues Datum geben.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Varga.  

Aw: AW: heute leben- Ihr Beitrag zu "länger arbeiten" Aktion gegen Frühpension

Von:
"SHG Mobbing Graz" <shg-mobbing-graz@gmx.at>
An:
christoph.varga@orf.at
CC:
verena.pawel@orf.at
Datum:
17.11.2015 14:47:10
Selbsthilfegruppe Mobbing & psychosozialer Stress am Arbeitsplatz Graz
Eva Pichler, Feuerbachgasse 30C/31, 8020 Graz, 0699.190 36 155
=============================================
 
Sehr geschätzter Herr Varga!
 
Besten Dank für Ihre Antwort!
 
Da der HVB selbst angibt, dass 40,9 % aller fit2work-Hilfesuchenden an psychiatrischen Krankheiten durch Arbeitsbelastung leiden, was einer der HAUPTgründe für Frühpensionierungen ist, erscheint es sehr kurzfristig gedacht, Brief an versicherte Personen auszusenden, um die Vorzüge der höheren Pension zu loben, da die die meisten durch die Arbeitsbelastung und schwerst defizitäres Führungsverhalten krank gemacht werden.
 
Dies zeigt auch die Auskunft der Pensionsexperten: derStandard05 2015 Pensionsexperten kritisieren engstirnige Politik: Arbeitsbedingungen verbessern, statt endlos über Anhebung des Pensionsantrittsalters zu debattieren

 

 
Dass die SV-Partner (HVB!) ihre eigenen Mitarbeiter nach 4 Monaten durchgehendem Krankenstand zum Pensionsantrag zwingen - als fit2work-Partner, erscheint mir mehr als berichtenswert, da es es erinnert an:
Wasser predigen - Wein trinken?
 
Insbesondere ist es ein sehr trauriges Faktum, dass die PVA als Vorreiter für den Erhalt längerer Arbeitsfähigkeit KEINE Mobbingprävention in den eigenen Reihen hat, von den übrigen SV-Partner ganz abgesehen!
 
Wie kann dies denn in einer Zeit überhaupt noch sein, wo man von 18 - 25 % an Mobbingbetroffenen spricht?
 
Eine Berichterstattung zu diesem Thema wäre mEn äußerst wichtig, damit die wahren Ursachen der psychisch Erkrankten (siehe Anhang - Soziale Sicherheit 10 2014) medial vermehrt beleuchtet werden und Arbeitgeber das Potenzial zu nutzen lernen, dass menschenwürdiger Umgang von Dienstnehmern und Schutz vor systematisierter psychischer GEWALTausübung mit sich bringen würde.
 
Mit der aufrichtigen Bitte um nochmalige Prüfung, ob Sie diesbezüglich medial für mehr Resonanz und Aufmerksamkeit zur wahren Ursache der Frühpensionierungen sorgen könnten,
zeichne ich
 
mit vorzüglicher Hochachtung,
Eva Pichler
für alle SV-Bediensteten und alle Mobbingopfer
Beilage: HVB Soziale Sicherheit - Resumee Fit2work

Was schreibt der HVB 10 2014 in "Soziale Sicherheit" zu den Ursachen der psychischen Erkrankungen?

40,9 % der fit2work-Kunden, die an psychiatrischen Erkrankungen leiden, gebven an: Ursache: anhaltender Stress, (unbez.) Überstunden, Probleme mit Führungskräften und Kollegen, Angst vor Arbeitsplatzverlust bzw. keinen mehr zu finden und MOBBING....

Quelle: "Soziale Sicherheit" 10 2014 HVB
Quelle: "Soziale Sicherheit" 10 2014 HVB

 

Fw: Aw: AW: heute leben- Ihr Beitrag zu "länger arbeiten" Aktion gegen Frühpension

Von:
"SHG Mobbing Graz" <shg-mobbing-graz@gmx.at>
An:
christoph.varga@orf.at
CC:
verena.pawel@orf.at
Datum:
26.11.2015 22:10:58
Selbsthilfegruppe Mobbing & psychosozialer Stress am Arbeitsplatz Graz
Eva Pichler, Feuerbachgasse 30C/31, 8020 Graz, 0699.190 36 155
=============================================
 
Sehr geschätzter Herr Varga!
 
Ergänzend zu meinem Schreiben an Sie vom 17.11.2015 darf ich informativ auf den Bericht derStandardhinweisen, indem beschrieben ist, dass 70 % aller Case-Management-Fälle aufgrund psychischer Erkrankungen bestehen.
 

Rückkehr aus der Invalidität gelingt fast nie

Verwiesen wird vor allem auf psychische Erkrankungen, die 70 Prozent aller Fälle ausmachen. 
 
Das Resumee von "Soziale Sicherheit" deckt sich zudem völlig mit unseren Erfahrungen (Berichte aus Reha-Kliniken, dass 2/3 aller dortigen Patienten wegen Mobbing und Berufsstress erkrankt sind etc.).
 
Es ist somit - entgegen Ihres ersten Schreibens - überhaupt NICHT möglich, sog. Frühpensionierungsraten OHNE die Ursache Mobbing zu beleuchten.
 
Lt. OECD ist Ö führend sowohl bei Mobbing am Arbeitsplatz als auch bei Schulmobbing (!).
 
Es ist absolut unverständlich, dass nicht schon LÄNGST medial über die Krankheitsursache Mobbing und das mehr als defizitäre Führungsverhalten, insbesondere im öff. Dienst und staatsnahen Unternehmen ebenso wie in der SV hingewiesen wird, und über Maßnahmen zur Abhilfe informiert wird, insbesondere auch über Selbsthilfegruppen.
 
Wie viele Suizidopfer sollen es denn noch werden? Oder ist dies die sog. bessere "Sparvariante" des Staates?
 
In der Hoffnung auf Ihre geschätzte Antwort und die Veranlassung von breiter medialer Information zum Thema systematisierte GEWALTausübung in Unternehmen (Mobbing) zeichne ich
 
mit vorzüglicher Hochachtung,
Eva Pichler
 
Dr. med. Volker Faust: Mobbing - die heimliche Zerstörung des anderen
 
Politik gegen Mobbing im europäischen Vergleich
 
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Selbsthilfegruppe Mobbing & psychosozialer Stress am Arbeitsplatz

 

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Alle FAKTEN zum größten Vertuschungsfall in Ö!

Autor: eh. OGH-Präsident Johann Rzeszut 

 

Siehe auch:

Register Kampusch