Umfrage: Druck der Krankenkassen, Krankenhäuser, Psychiater, Hausärzte zu Psychopharmaka-Einnahme?

GKK - CASEMANAGEMENT und KRANKENSTAND-CHEFARZT

  • Wurde schon einmal ein Krankenstand bei psych. Beschwerden durch den Chefarzt beendet, weil du keine Psychopharmaka eingenommen hast?

  • Wurdest du aufgefordert, Psychopharmaka nehmen zu "sollen", obwohl du Psychotherapie machst oder alternative Medikamente einnimmst?

Rückmeldung und Erfahrungsberichte würden sehr helfen: shg-mobbing-graz@gmx.at (alle Angaben werden ANONYM behandelt!) Danke! Eva Pichler, SHG Mobbing
_____________________________________________________________________________

Verhaltenskodex nun auch für Österreichs Psychiater

 

AUSZUG:

Selbstbestimmungsrecht des Kranken

Für die Patienten mit psychischen Leiden, die oft der Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt sind, ganz wichtig: “Jede psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung hat – wie alle medizinischen Interventionen – unter Wahrung der Menschenwürde und unter Achtung der Persönlichkeit, des Willens und der Rechte der Patienten zu erfolgen. Das Selbstbestimmungsrecht des Kranken ist zu würdigen. Psychiater achten das Recht ihrer Patienten, den Arzt frei zu wählen oder zu wechseln.”

____________________________________________________________________________ 

18.05.2014 Rückmeldung auf Deinen Aufruf (Frau, Ö):


Mir wurde von meinem Arzt dringend nahe gelegt, die von ihm verschriebenen Medikamente zu nehmen, da er der Meinung ist, dass ich sonst nicht so lange im Krankenstand bleiben kann, wie es nötig wäre (er hat es so nicht wörtlich gesagt, aber die Intention war sehr eindeutig)

Ich nehme daher offiziell Antidepressiva und alles andere auch, was er mir verschrieben hat. Ich kaufe die Medikamente auch, da die Krankenkasse das ja kontrollieren kann (und sicher auch tut).

Demnächst werde ich auf Reha fahren und fürchte mich schon davor, weil  ich alle Medikamente in ausreichender Menge in Originalpackungen mitnehmen muss. Ich gehe davon aus, dass ich diese dann vorportioniert zum Essen bekommen werde. Ich muss dann noch einen Weg suchen, diese unauffällig nicht zu nehmen.

Meine Entscheidung, KEINE Medikamente zu nehmen halte ich für richtig, es geht mir inzwischen wirklich deutlich besser und ich habe es selbst geschafft, mit Hilfe von Psychotherapie.

Ich habe das alles NICHT mit meinem Arzt besprochen, er geht davon aus, dass ich die Medikamente nehme, die er mir verschrieben hat. Ich wollte einfach nicht, dass er weiter in mich dringt und ich mich weiter rechtfertigen muss, warum ich KEINE Medikamente nehme. Bei jedem Rückschritt hätte er alles nur darauf zurück geführt, dass ich keine Medikamente nehme. Das eine hat aber meiner Meinung nach nichts mit dem anderen zu tun.

_____________________________________________________________________________

18.05.2014: Rückmeldung einer Psychotherapeutin Wien:

 „Dazu ein Fall aus meiner Praxis: Klientin wurde 2 Jahre lang bedrängt, Medikamente gegen (vermeintliche) Depressionen zu nehmen, was diese ablehnte. Innerhalb von nur 8 (!) Sitzungen erlernte die Klientin Strategien aus der kognitiven Verhaltenstherapie zum Umgang mit negativen Emotionen. Bis heute - Jahre später - benötigt sie keine Medikamente. Oft wird einfach ungeschaut mit Kanonen auf Mücken gefeuert.“

_____________________________________________________________________________

18.06.2014: Frau, Graz:

Bei meinem letzten stationären Aufenthalt im März 2012 auf der psychiatrischen Station bei den XXX in Graz wurde meiner Bettnachbarin die sofortige Entlassung in Aussicht gestellt, wenn sie die verordneten Medikamente nicht einnimmt. Sie wollte etwas Pflanzliches einnehmen. Seit XXX 2012 gibt es allerdings einen neuen ärztlichen Leiter, vielleicht hat sich etwas geändert. Aber prinzipiell hat man es aus meiner Erfahrung als PatientIn schwer, wenn man bei einem stationären Aufenthalt eine andere Therapie als die von den Ärzten vorgeschlagene verlangt.
Vielleicht mögt ihr das überprüfen.

_____________________________________________________________________________

21.06.2014: Frau, Ö:

Liebe Eva,

eine ähnliche Problematik gibt es schon in Deutschland. Dort gibt es standardisierte ärztliche sowie psychotherapeutische Behandlung mit bestimmten Diagnosen und darauffolgenden Therapiepläne. Verweigert ein Patient eine Therapieform, so kann es sein, dass die weitere Behandlung von der Kassa nicht mehr übernommen wird.  Ich halte diese Entwicklung für äußert problematisch. Die Psychotherapie auf Krankenschein wird dann ähnlicher Kontrolle unterliegen. Der Misserfolg einer Therapie kann immer am Patienten dingfest gemacht werden „er ist nicht therapiefähig“. Ich kenne keinen Therapeuten der sagt, seine Methode wäre nicht die richtige. Die Kontrolle des Patienten wird ungeahnte Folgen haben. LG, 

_____________________________________________________________________________

Bei dieser Schilderung zeigt sich, dass offenbar Menschen, die eine negative Einstellung zu Psychopharmaka haben, diese auch nicht vertragen (wie auch in Studien belegt wurde).

 

22.07.2014: Frau, D:

Auch ich hatte jede Medikation verweigert. Ich wollte Psychotherapie, die man mir jedoch verweigert hat. Ganz raffiniert wurde mir dann doch vermiitelt, dass ich auf Grund meiner Biographie gar nicht gesund sein könne.Es wurde immer und immer in alten Wunden gebohrt. Diese tun natürlich weh. Und irgendwann glaubt man dann auch, krank zu sein. Ich probierte sogar den Dreck aus. Doch dadurch ging es mir nicht besser. Im Gegenteil die somatischen Beschwerten wurden unerträglich. Als ich mir dann meine sogenannten Mitpatienten genauer ansah,wurde mir klar, was man von den Heilmittel zu halten hat. Diese Beobachtung teilte ich dann auch unverzüglich dem sogennannten Chefarzt mit. Die Behandlung brach er dann sofort ab. Natürlich fehlte mir die notwendige Krankeneinsicht.

"Gott sei Dank".

_____________________________________________________________________________

02.10.2014: Mann, Ö:

 was therapien betrifft: jeder weiß, dass es nur ums geld geht, nie um den patienten, der ist nur so gut, wie  sein konto wert ist....... nochmal zu den psychograffl: ist nur dreck, weil helfen tut das zeug ja nicht oder kaum, es betäubt den schmerz und läßt die betäubung nach, ist der zustand gleich, wie es ausgebrochen ist, ich will sagen es geht ums geld und nix anders.  ich hab schon einmal gesagt: das ganze gesundheitssystem muss ausgemistet werden, effiktiver nachvollziehbar sein und vor allem menschlich! und was pharmaindustrie betrifft, ist korruption und mafia im vordergrund, das muss wohl der dümmste bereits geschnallt haben....... fakt ist, das dummheit nicht vor torheit schützt...........

Antwort darauf:

 Haargenau so, A.: Die Ehr- und Ruchlosen, die Lügner und Betrüger, die haben keine Depris oder Grübeln oder Zweifeln - das sind die dicken Macker, die alle anderen in die Tasche stecken und dabei auch noch frech grinsen.... und wir sollen uns die Leber auch noch kaputt machen mit diesem Mist, weil keiner fähig ist, Psycho- und Soziopathen zur Rechenschaft zu ziehen - und ihre Opfer dran kaputt gehen? Aber hallo, wo leb ich denn?

_____________________________________________________________________________

 🔴   Hinterlasse uns gerne DEINE Erfahrungen! Herzlichen Dank!   🔴 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

 

_____________________________________________________________________________

ANMERKUNG: Ob es neben der "offiziellen" Summe auch andere Vergünstigungen gab und gibt?

 

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/pharmafirmen-zahlten-562-millionen-euro-an-aerzte-im-jahr-2016-a-1153314.html

Bilanz 2016D: Pharmafirmen zahlten 562 Millionen Euro an Ärzte

Eine halbe Milliarde Euro hat die Pharmaindustrie 2016 an Ärzte und Kliniken gezahlt. Doch die Transparenz sinkt: Die Empfänger sind deutlich seltener einverstanden, dass ihre Namen bekannt werden. weiterlesen

_____________________________________________________________________________

 

BAYER-MONSANTO kassieren ab: Patienten klagen über Preisexplosion von medizinischen Cannabisprodukten

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=69886

_____________________________________________________________________________

 

Psychiatrie-to-go: 03 2017 So könnte die neue ICD-11 aussehen

https://psychiatrietogo.de/2017/03/27/blick-in-die-zukunft-so-koennte-die-neue-icd-11-aussehen/

derStandard: Drei Viertel aller Demenz-Diagnosen sind falsch

http://derstandard.at/2000050641317/Buch-Drei-Viertel-aller-Demenz-Diagnosen-sind-falsch

 

BUCH: Normal - gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen

Autor: Allen Frances ist emeritierter Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung und lehrte an der Duke University. Er ist einer der profiliertesten Psychiater weltweit.

https://www.amazon.de/NORMAL-Gegen-Inflation-psychiatrischer-Diagnosen/dp/3832197001/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&qid=1490622393&sr=8-1&linkCode=sl1&tag=psychtogo-21&linkId=476ec06cc65a42023e514c8f3c486520

 

diePresse: 11 2015: Pharma: das ertragreiche Geschäft mit der Depression 

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4868552/Pharma_Das-ertragreiche-Geschaeft-mit-der-Depression?from=suche.intern.portal

 

 

Zeit.online.de: 05 2015 Psychopharmaka: Ein Teufelskreis der Tabletten

Psychopharmaka sollen psychisch kranken Menschen helfen. Oft gelingt das.

In einem Dokumentarfilm beschreiben Betroffen, was aber auch schieflaufen kann.

Zur Film-Website    -> Trailer

 

Zentrum der Gesundheit.de: Wikipedia zensiert alternative Heilmethoden

 

________________________________________________________________________________________
Zum Überdenken:

Abrechnung mit der Psychiatrie: Betrug am menschlichen Geist …

Es existieren zur Zeit etwa 300*) von der Gemeinschaft der Psychiater anerkannte (und erfundene) „psychische Störungen“. 90% dieser Konstrukte spotten jeglichem Grundsatz wissenschaftlichen Nachweises, wie auch namhafte Ärzte ausführen. Sie sind jedoch ein Wahnsinnsbringer für die Pulverlindustrie, wie ihre folgsame Huldigung meist den Eintritt zu einem sorgenfreien „Ärzte“-Leben garantiert…

*) The Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM), herausgegeben durch die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung.  
Quelle: https://farsight3.wordpress.com/2016/02/29/8ung-29-2/
________________________________________________________________________________________

 

HVB sieht Therapietreue von Pat. als Riesenproblem. Übersieht der HVB bzw. die Krankenkassen etwas?

"Therapietreue" der Patienten als Riesenproblem (Tiroler Tageszeitung):

Eine Studie des HVB der SV-Träger hat ergeben, dass nur 50 % der Betroffenen zu

80 % ihre Tabletten einnehmen. Sehr ähnlich ist das auch bei den Betroffenen von psychischen Erkrankungen, wo die Therapie häufig schon nach der ersten Packung abgebrochen wird. 

2. Artikel dazu: der Standard

 

Hauptverband: Potenziell inadäquate Medikation bei älteren Patienten

Conclusio: Die Verordnung von PIM-Wirkstoffen ist unter der älteren Bevölkerung Österreichs weit verbreitet, was eine bundesweite Strategie zur Reduktion der PIM-Prävalenzen und im Speziellen der PIM-Psychotropika erforderlich macht.

Parlamentarische Anfrage: 11/2014 Psychopharmaka-Einsatz in Seniorenheimen

derStandard: 05 2015 Freiheitsbeschränkung durch Tabletten - Heimbewohnervertreter fordert bessere Kontrolle der Medikation

Zeit.de: 07 2015 Pflegeheime: Wider Willen ruhig gestellt

 

derstandard.at: 02 2011  Im Heim werde ich im Grunde entmündigt

http://derstandard.at/1297818896498/Reportage-Im-Heim-werde-ich-im-Grunde-entmuendigt

 

Ärztezeitung.de 2017 05 17 Ärzte fordern daher dazu auf, die Medikationspläne von depressiven älteren Patienten kritisch zu prüfen, um unnötige iatrogene Gefährdungen zu vermeiden. Als besonders problematisch erachten die Autoren um Floor Holvast die häufige Verordnung von Wirkstoffen mit anticholinergen und sedierenden Eigenschaften, die sie mithilfe des Drug Burden Index (DBI) erfasst haben. "Anticholinerg und sedierend wirkende Medikamente können körperliche Funktionen, Alltagsaktivitäten und Kognition beeinträchtigen." 

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/article/935822/niederlaendische-studie-depression-alter-oft-polypharmazie-verbunden.html?cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-O-_-20170517-_-Depressionen

 

2017 05 28:  Netzfrauen: Erschreckend: Profit zählt statt menschenwürdigem Umgang

https://netzfrauen.org/2017/05/28/pfegekunden/

 

FM4: TTIP Freihandelsabkommen im Schatten von "Big Pharma"

Das aktuelle Leak des Kapitels zu "geistigen Eigentumsrechten" im pazifischen TPP-Abkommen lässt bei TTIP ein Wunschkonzert für die großen Pharmakonzerne befürchten.

 

11/2013: OECD: Immer mehr Menschen nehmen Antidepressiva 

 

10/2014 Stern:  Wartezeiten auf Facharzttermin - enorm!

de

Huffington Post: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Die Verbrechen der Pharmaindustrie.

Netzfrauen: Studienergebnisse gefälscht: 100 Zulassungen für Medikamente betroffen!

ARD Tagesschau: Manipulierte Studien: Arzneibehörde stoppt 80 Medikamente

Gerhard Schneider: Tödliche Medizin

 

Merkur-online.de: Münchner Arzt wird verklagt, dass er zu viel Krankengymnastik (und zu wenig Medika?) verschreibt

Neue Züricher Zeitung: Mitmenschliche Begleitung statt Psychopharmaka

http://www.nzz.ch/articleCNAB8-1.113615

Zentrum der Gesundheit: 03 2015 Selbsthilfegruppen - Handlanger der Pharmaindustrie

Erhöhtes Bewusstsein.de: 01 08 2015 Kurkuma bei Depressionen effektiver als Prozac

 

Sottnett: 03/2015 Pharmakonzern Merck wegen Betrug angeklagt: Gefälschte Studien

 

Blog-Psychiatrie-to-go.de: 06 08 2015 Eli Lilly wird angeklagt, nicht ausreichend über die Absetzerscheinungen von CYMBALTA informiert zu haben.


blick.ch: 27.07.2015 Ritalin-Wahnsinn: schon die Kleinsten werden ruhig gestellt


diePresse: 08 2015 Medikamente - teurer als Gold: Die Auseinandersetzung zwischen den österreichischen Krankenkassen und der Pharmaindustrie spitzt sich zu.

 

3sat:  17.03.2015 Medikamente sind dritthäufigste Todesursache: Peter Gøtzsche kämpft für mehr Transparenz bei der Medikamentenzulassung und klärt über gängige Praktiken der Pharmabranche auf.

3sat: 17.03.2015 Kritiker bemängeln einseitige Auswahl von Studien

3sat: 23.05.2013 Daten unterschlagen - nicht immer werden Nebenwirkungen publik

Für die Besucher dieser Seite & Interessenten zur Umfrage

Vorab möchte ich sagen, dass ich KEIN Psychopharmaka-Feind bin, im Gegenteil, ich halte eine psychopharmakologische Behandlung für sehr sinnvoll und auch äußerst hilfreich. Wichtig ist mEn die gute Einstellung mit dem richtigen Medikament und die laufende psychiatrische Behandlung.  Mir selbst und auch vielen anderen hat die (zusätzliche) medikamentöse Therapie sehr viel Gutes gebracht.

 

DENNOCH gibt es Menschen, die sich dafür entscheiden, diesen medikamentösen Weg für sich selbst nicht zu wählen. Zahlreichen Schilderungen (aus dem Bekanntenkreis, aber auch aus den vielen Kontakten zu Mobbingopfern) lassen darauf schließen, dass Versicherte von Krankenkassen, Psychiatern und/oder Hausärzten unter Druck gesetzt werden, Psychopharmaka einzunehmen, weil sie ansonsten in die Gefahr laufen, ihren Krankenstand beendet zu bekommen etc.

 

Da wir mir dieser Problematik annähernd tagtäglich zu tun haben, möchten wir hier einen Raum schaffen, dass dass diese Menschen zu Wort kommen und ihre Erfahrungen schildern.

 

Es ist belegt, dass Menschen, die negativ zur PPT eingestellt sind, diese Medika auch nicht (gut) vertragen, bzw. dass die Compliance dadurch natürlich nicht gegeben ist. Deswegen ist es mEn kontraproduktiv, Menschen dazu zu "nötigen", wenn sie für sich entschieden haben, keine PPT einzunehmen, und mit psychotherapeutischen Maßnahmen ihren Weg gehen.

Anmerkung SHG - freie Meinungsäußerung von Eva Pichler:

Solange Patienten von den Krankenkassen unter Druck gesetzt werden (können), Psychopharmaka einnehmen zu müssen (andernfalls die Beendigung des Krankenstandes drohen kann), und man als "unwilliger" Pat. eingestuft wird, der nicht mithilft, gesund zu werden, und nur "Krankenstand schinden" will, wird sich an der "Therapietreue" bei Psychopharmaka sicherlich kaum etwas ändern.

 

Dass in einer Demokratie Versicherte die Wahlfreiheit haben, zu WELCHER Therapie sie sich entscheiden, scheint sich offenbar nicht überall herumgesprochen zu haben.  Psychotherapie oder Gesprächstherapie ist ebenfalls Therapiemöglichkeit bei psychischen Erkrankungen - und diese Wahl ist zu respektieren. 

 

Viele Pat. lassen sich die Rezepte beim Hausarzt verschreiben, und lösen die Psychopharmaka in der Apotheke ein, bezahlen auch brav die Rezeptgebühr, um die Medika dann im WC zu versenken (da sie wissen, dass die Krankenkassen die Rezeptausstellung und -einlösung kontrollieren können).

 

Produzieren die Krankenkassen dadurch selbst diese "Therapie-Untreue", und helfen auch  indirekt mit, dass teure Medikamente im WC landen?

 

Während es nach wie vor kaum Kontingent- oder Netzwerkplätze für Psychotherapiebedürftige gibt, bzw. trotz Plus der Krankenkassen nach wie vor Psychotherapie NICHT im Kassenvertrag behinhaltet ist? Überschlagsrechnungsweise ist ambulante Psychotherapie gleich billig oder teuer wie Psychopharmakatherapie.

  

Siehe auch: Offene Anfrage an die StGKK No. 2 (die erste wurde diesbezüglich nicht beantwortet)

_____________________________________________________________________________________

 

Quelle: quer-denken.tv

Studie über Antidepressiva:
Univ. Prof. Gerald Gartlehner, Leiter der Abteilung für evidenzbasierte Medizin der Donauuniversität Krems, berichtet über seine Analyse der Studienergebnisse von Antidepressiva:
"Antidepressiva sind keine gut wirksamen Medikamente. Fast jeder zweite Patient spricht überhaupt nicht auf die erste Therapie an, sehr viele Patienten haben sehr starke Nebenwirkungen, die gehen von Übelkeit, Erbrechen über sexuelle Störungen bis zu ganz tragischen Nebenwirkungen wie Selbstmord."

Gehirn & Geist 06 2017:

Antidepressive helfen seltener als gedacht

Auszug: "Antidepressiva sind leider keine Medikamente, die besonders gut wirken, und man muss sie sehr lange einnehmen", stimmt ihm Gerald Gartlehner zu. In seinen eigenen Metaanalysen haben sich Antidepressiva lediglich bei Menschen mit schwerer Depression als potent erwiesen. "Und nur rund 60 Prozent der Patienten sprechen überhaupt darauf an", sagt er. Bei den restlichen 40 Prozent müsse man die Therapie wechseln oder ergänzen. 

http://www.spektrum.de/news/antidepressiva-helfen-seltener-als-gedacht/1461743

 

Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH

Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie 

Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH

Büro
Trakt L, EG, Raum 0.208
Telefon 
+43 (0)2732 893-2910
Fax 
+43 (0)2732 893-4910 
E-Mail
gerald.gartlehner@donau-uni.ac.at 
Homepage
http://www.donau-uni.ac.at/ebm 
Adresse 
Donau-Universität Krems
Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems

Quelle: http://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/whois/10760/index.php

WEITERE PUBLIKATIONEN VON UNIV. PROF. DR. GARTLEHNER MPH

Weitere Publikationen Prof. Dr. Gerald Gartlehner. 

__________________________________________________________________________________

LINKS ZUM THEMA:

quer-denke.tv: Pharmazeutische Industrie: Fast alle Studien manipuliert

beobachter.ch: Abgabe von Psychopharmaka ist noch heute teils kriminell

pravda-tv.com: Organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen: wie Patienten und Verbraucher betrogen werden

Lindwurm: Wer Geld verdienst, je mehr desto besser, ist "geistig gesund" und wenn er von der Norm abweicht, ist er halt "individuell" oder "exzentrisch". Wer wenig oder kein Geld verdient, ist "krank". 

TomVega healthcare: Medikamente in Deutschland am teuersten in Europa

Netzfrauen.org: Die Tricks der Pharmaindustrie (Artikel u. 50 min-Doku)

 

Report-Psychologie.de: Psychotherapie lindert traumabedingte DNA-Schäden


Aktivist4you: 02 2015 ZDF: Ein Psychopharmaka-Insider packt aus

 

Süddeutsche.de: 02 2015 Kritik an Arzneimittel - Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia. Dr. Peter C. Gotzsche: Diese Straftaten erfüllen die Kriterien für das organisierte Verbrechen, deshalb kann man von Mafia reden. Siehe auch Sott.nett


Buch über MMS: Silvio Hellemann: Probieren geht über studieren

DOKU über MMS: Revolution in der Medizin


__________________________________________________________________________________

 

Um den Bedürfnissen der Menschen mit seelischen Krankheiten gerecht zu werden, bedarf es eines groß angelegten Trainingsprogramms für Fachkräfte im Bereich seelische Gesundheit, Entscheidungsträger, Familien und die Öffentlichkeit insgesamt.

Ein an Schizophrenie Erkrankter, heute völlig gesund, beschreibt seinen Genesungsweg.

Wir brauchen mehr Untersuchungen der Wege, auf denen Menschen gesund werden. Wir brauchen mehr Jobs, Unterkünfte, Unterstützung des Umfelds und der Selbsthilfe, weil dies die Wege zu Selbstbestimmung und Unabhängigkeit sind. Und es muß eine kulturelle Kursänderung zugunsten der Menschen stattfinden, anstatt nur mit Medikamenten diese Art menschlichen Leids zu lindern.

www.mut-zum-anderssein.de



Diese Dokumentationen sollen zum Nachdenken anregen sowie einen sorgsamen Umgang mit Psychopharmaka anregen

Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Anti-Psychiatrie-Bestrebungen, möchte hier jedoch auch Informationen abseits des "Mainstreems" zur Verfügung stellen, um ein gewisses "Gegengewicht" zu den üblichen Publikationen zu bieten. Es ist jeder Mensch für sich aufgerufen, sich selbst ein Bild zu machen, bzw. für sich selbst Empfehlungen zu prüfen, die von ärztlicher oder therapeutischer Sicht gemacht werden. Persönlich darf ich sagen, dass ich selbst Psychopharmaka nehme, und mir diese sehr geholfen haben - in Kombination mit einem vertrauenswürdigen Psychiatrischen Facharzt. 

Eva Pichler

ARTE DOKU: Krankheiten nach Maß - die Machenschaften der Pharmalobby

Vortrag Dr. Virapen, Autor des Buches "Nebenwirkung Tod - Korruption in der Pharmaindustrie - in Zusammenarbeit mit der Anti-Zensur-Koalition


Kulturstudio.com: 2012 Pharmaindustrie erfindet Krankheiten zu vorhandenen Produkten

Zum Buch "Nebenwirkung Tod - Korruption in der Pharmaindustrie"

 

INHR: Dei Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia,
Buch von Dr. Peter Götzsche: Tödliche Medizin u. organisierte Kriminalität

 

http://bewusst-vegan-froh.de/der-pharma-held-medikamente-sind-dritthaeufigste-todesursache/



Veröffentlicht am 11.02.2015

Whistlerblowern ist es in der heutigen Zeit oftmals zu verdanken, dass unterdrückte Informationen überhaupt an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Was der Preis für diese Enthüllungen ist, sehen wir an den folgenreichen Konsequenzen, welche z.B. Julian Assange, Bradley Manning oder auch Edward Snowden erleiden müssen. Sie werden kriminalisiert und verfolgt, teilweise bis hin zur Aufgabe ihres bisherigen Lebens.

Auch in der Medizin- und Pharmabranche existieren eine Menge Geheimnisse, die einige große Dogmen und somit auch Milliarden-Verdienste der Konzerne bis heute nähren. Wissenschaftsjournalistin Antje Bultmann veröffentlichte bereits einige Publikationen zum Thema Whistleblowing, seitdem sie sich dem Thema angenommen hat. Verleger Leo Koehof deckte selber eine Vertuschungsaktion des Roten Kreuzes mit auf, wofür er durch die Mainstream-Medien aufs Schärfste diffamiert und beschuldigt wurde. Durch Lügen und Falschdarstellungen wird versucht heimlichen Helden mundtot zu machen.



pravda-tv.com: 01 2015  Rockefellers Medizin-Männer: Die Pharma- u. Finanzlobby 

 

Weltapotheke mit dunkler Vergangenheit-BAYER sträubt sich gegen Heroinverbot

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2013-08/150-jahre-pharmaunternehmen-bayer/seite-2

Besucherzaehler

Buch für Jeden - zur Vorbeugung oder Therapie bei Krebserkrankung

Zum Buch 

http://www.diagnosebrustkrebs.at/

_____________________________

 

ab 15.06.2017

_____________________________

 

BLOG

"SCHRÄGLAGE"

 

Dr. Peter Teuschel

FA für Psychiatrie &

Psychotherapie

Mobbingexperte

Buchautor

Mensch

Bämayr, Argeo, Dr (2012) 

Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

 

Das Mobbingsyndrom - Therapie und Begutachtung im Kontext zur in Deutschland ubiquitär praktizierten psychischen Gewalt. 

Teuschel Peter (2009), FA für Psychiatrie & Psychotherapie

 

Mobbing - Dynamik, Verlauf, gesundheitliche und soziale Folgen

Broschüre zum Download

 

Der Tod des Kampusch - Kidnappers: Wahrheitsfindung im Würgegriff

https://www.amazon.com/Tod-Kampusch-Kidnappers-Wahrheitsfindung-W%C3%BCrgegriff/dp/1534668861

 

ABSOLUTE LESE-EMPFEHLUNG!

 

Alle FAKTEN zum größten Vertuschungsfall in Ö!

Autor: eh. OGH-Präsident Johann Rzeszut 

 

Siehe auch:

Register Kampusch