Strasser aaO § 1009 Rz 9 mwN

Alles in allem hat Geschäftsbesorger seine Geschäftsbesorgungspflicht mit der erforderlichen, ihm zumutbaren Sorgfalt (so etwa SZ 16/92), unter Einsatz seines Könnens, das der Geschäftsherr ihm nach Lage des Falles, eventuell auf Grund eigener Angaben, zutrauen durfte, zu erfüllen, wobei er seine ihm zur Verfügung stehende geistige u körperl Arbeitskraft sowie seinen „Apparat“ (= sachl Mittel u Gehilfen) im Rahmen des ihm Zumutbaren einzusetzen hat. Geschäftsbesorgungspflicht umfaßt jedoch keine Haftung für Erfolg der übernommenen Besorgung, auch nicht im Fall des § 1010 S 1 (vgl dort Rz 2), es sei denn, der Erfolg wäre vom Geschäftsbesorger versprochen worden (was idR aber ein reines Auftragsverhältnis oder einen reinen Bevollmächtigungsvertrag ausschließt; vgl Rz 26, 27, 28, 39 zu § 1002). Der Geschäftsbesorger haftet aber für jegliches Verschulden (§§ 1009 aE, 1012; SZ 34/153; vgl dazu § 1012) u nicht bloß für Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten, SZ 34/153. Siehe auch Rz 15.