Sehr geehrte Volksanwaltschaft!

Da ich bis heute keine Antwort auf meine Terminanfrage vom 13. August 2020 erhielt, bringe ich eine Beschwerde gegen das BMLV und die Frau Bundesminister ein, da das BMLV nichts Effektives gegen Mobbing unternimmt.

Am Papier sieht alles schön aus, nur in der Praxis steht Mobbing im BMLV auf der Tagesordnung und sind die Mobbingopfer hilflos dem BMLV ausgeliefert.

Die Gewerkschaft und die Personalvertretung schauen bei Mobbing zu und verwehren jegliche Unterstützung.

In meinem Fall ist mein Rechtshilfeansuchen bei der Gewerkschaft verschwunden…

Wenige Wochen vor meiner einseitigen Dienstfreistellung (Suspendierung) hatte ich beim ZA-Vorsitzenden noch ein ausführliches Gespräch über das erlittene Mobbing. Der ZA-Vorsitzende teilte mir nach Prüfung sogar mit, dass die Dienstbehörde rechtswidrig handelt und wenige Wochen später, stimmte der ZA meiner Entlassung zu.

Bei einer Zeugeneinvernahme führte der ZA-Vorsitzende an, sich auf dieses Gespräch nicht erinnern zu können.

Eine zufällige Tonaufnahme konnte das Gespräch und den Inhalt jedoch beweisen.

Nicht nur ich bin Mobbingbetroffener im BMLV, sondern haben sich bereits mehrere Mobbingopfer des BMLV über meine Website https://mobbing-konkret.at an mich gewandt.

Die Mobbingvorgangsweisen durch die Dienstbehörde ähneln sich.

Gerichtsprozesse ziehen sich in die Länge. In meinem Fall kommt es nach 4 Jahren, durch eine unfähige Richterin, zu einem Richterwechsel und Neudurchführung des Mobbingprozesses.

Im BVwG werden Antimobbingseminare abgehalten und Mobbingbeispiele aus dem BMLV vorgebracht.

Mobbing führt zu schweren Erkrankungen bis hin zu Suiziden. Langzeitkrankenstände, Rehabilitationen, Frühpensionierungen, Kündigungen/Entlassungen sind die Folge, welche einen großen volkswirtschaftlichen Schaden darstellen.

Der Mitteilung an die Frau Bundesminister können Sie entnehmen, dass alle bisherigen Maßnahmen gegen Mobbing im BMLV in Wahrheit völlig versagen.

Scheinbar handelt es sich bei der Frau Bundesminister um eine Obermobberin, da sie meine Mitteilung ignoriert, und somit Mobbingopfer im BMLV weiterhin völlig hilflos sind, und die Mobber durch die Vorgangsweise der Frau Bundesminister weiterhin freie Hand genießen.

Ich ersuche die Volksanwaltschaft um Prüfung, ob hier durch das Ignorieren des Versagen aller bisherigen Antimobbingmaßnahmen durch die Frau Bundesminister Mag. Tanner bzw. des BMLV ein Missstand vorliegt.

Mit freundlichen Grüßen

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  1. Der Österreicher Prof. Dr. Konrad Lorenz prägte 1963 als Erster den Begriff Mobbing. Prof. Dr. Dr. Heinz Leymann erforschte 1978 in Schweden Mobbing am Arbeitsplatz. Schweden und Frankreich verabschiedeten daraufhin Antimobbing-Gesetze. Österreich aber nicht und ist bei Mobbing gemäß OECD immer unter den Top 10 und Schweden stellt das Schlusslicht dar. Mobbing führt zu schweren psychischen Krankheiten bis hin zum Suizid und stellt einen hohen volkswirtschaftlichen Schaden dar. (Langzeitkrankenstände, REHA, usw.)
    Die Antimobbingmaßnahmen existieren in Österreich nur am Papier und Mobbing stößt bei den Verantwortlichen, wie man bei Mag. Tanner sieht, auf Ignoranz und die Qualitätsmedien spielen mit, um die Presseförderung und die Werbeeinschaltungen nicht zu gefährden.