Mobbing-Konkret ereilen immer mehr Berichte, wonach ein umfangreicher Anwaltsmissstand in Österreich vorliegt und Unschuldigen damit ihrer Existenz beraubt werden. Bei den Mitgliedern der Anwaltskammern handelt es sich um Kollegen dieser Anwaltsmissstände. Nachfolgend wahre Berichte über absichtliche oder auf Unwissenheit basierende Anwaltsfehler

Das Protokoll enthält unrichtige Sachverhalte:

Herr A. berichtet, dass die Richterin Zeugenaussagen zu seinem Nachteil absichtlich unrichtig protokollierte und auf dies sofort in der Verhandlung hinwies. Ihm wurde darauf einerseits von der Richterin gedroht, dem Gerichtssaal verwiesen zu werden, falls er noch weiterhin stören sollte und andererseits ist dabei sein Rechtsanwalt völlig untätig geblieben. Zahlreiche Prozessbeobachter konnten diesen Sachverhalt vor Mobbing-Konkret bestätigen. Dieser Sachverhalt ist somit beweislich.

Nach der Tagsatzung (Verhandlung) meinte dieser Anwalt zu Herrn A., dass nach Erhalt des Protokolls auf diese Falschprotokollierung in einem Widerspruch hingewiesen werden wird. Was aber Herr A. nicht wusste war, dass diese Rechtsauskunft inhaltlich rechtswidrig war. Denn nach Erhalt des Protokolls besteht lediglich innerhalb von 3 Tagen ein Recht auf einen Widerspruch, um Übertragungsfehler geltend zu machen, welche erheblich sind und daher rechtsentscheidend sein können. Falschprotokollierungen hingegen müssen unverzüglich noch in der Verhandlung aufgezeigt werden und sollte an der Falschprotokollierung weiterhin festgehalten werden, wie im gegenstänclihen Fall, hätte der Anwalt noch während der Verhandlung einen schriftlichen Widerspruch einbringen müssen, welcher anschließend dem Protokoll beizuhängen ist. Somit wurde ein, unrichtiger Verfahrensgang im Protokoll festgehalten, welcher dann dem Rekurs-/Berufungsgericht als schriftliche Grundlage dient…

Erwähnenswert dabei ist, dass diese Richterin in der Folge über das Bundeskanzleramt und schließlich vom Bundespräsidenten zur Hofrätin im Verwaltungsgerichtshof ernannt wurde. Unter Vorlage der noch weiteren, nachweisbaren stattgefunden Vorkommnisse mit dieser Richterin stellte Mobbing-Konkret daraufhin eine Anfrage an den Verwaltungsgerichtshof, das Bundeskanzleramt (Sebastian Kurz) und an den Herrn Bundesräsidenten (Van der Bellen) und stellte dabei die Frage, welche Leistungen/Fähigkeiten erforderlich sind, um zur Hofrätin des Verwaltungsgerichtshofes ernannt zu werden? Keine Antwort…

Die unterbliebene Klagsausdehnung:

Frau B. berichtet, dass sie eine geheime Tonaufzeichnung transkribierte und ihrem Anwalt übergab, der diesen entscheidenden Beweis bei Gericht auch einbrachte. Trotzdem verlor Fau B. den Prozess und damit ihre wirtschaftliche Existenz, da es der Anwalt unterließ, eine Klagsausdehnung einzubringen und sich somit dieser Beweis nicht auf den klagsrelevanten Zeitraum bezog…

Das unterbliebene Einbringen bei Gericht:

Herr C. hat jahrzehntelang gearbeitet, war fast nie krank und hatte in dieser Zeit Steuern und Beiträge in das Sozialsystem einbezahlt. Aufgrund Mobbing durch Bossing erkrankte Herr C. psychisch schwer und wurde arbeitsunfähig. Nachdem das Krankengeld endete, war er ausgesteuert. Aufgrund Arbeitsunfähigkeit erhielt Herr C. auch kein Arbeitslosengeld und war auch nicht mehr Sozialversichert. Er beantragte Sonderkrankengeld, was ihm abgelehnt wurde. Herr C. wollte dagegen eine Klage einbringen. Sein Anwalt hat es aber verabsäumt, innerhalb der Klagsfrist die bereits mit Herrn C. verfasste Klage beim ASG-Wien einzubringen. Ein Wiedereinsetzungsantrag scheiterte, da es sich dabei um einen Anwaltsfehler handelte und Herr C. aufgrund der erteilten Vollmacht dafür hafte. Denn aufgrund der Vollmacht haftet der Mandant für Anwaltsfehler seines Anwaltes. Eine Schadenersatzklage des Herrn C. gegen seinen Anwalt wäre dann erfolgreich, wenn der Mandant beweisen kann, dass er, wenn diese Klage zeitgerecht bei Gericht eingebracht worden wäre, diese Klage auch gewonnen hätte. Da dieser Beweis nicht erbracht werden konnte, sah Herr C. die Schuld dafür bei sich selbst, da er dem falschen Anwalt die Vollmacht erteilt hatte.

Das verspätete Einbringen bei Gericht:

Frau D. hat über ihren Anwalt eine Mobbingklage eingebracht und die Gegenseite bestreitet heftig. Das Gericht forderte die anwaltlich vertretene Frau D. auf, sich innhalb der gesetzten First zu äußern und weitere Beweise vorzulegen. Frau D. arbeitete sodann Tag und Nacht und übermittelte mehrere Wochen vor Fristende ihren sehr umfangreichen Textvorschlag samt vielen Beweisen ihrem Anwalt und teilte dabei mit, sollte der Anwalt es nicht schaffen, bis zum Fristende die umfangreichen Unterlagen zu bearbeiten, er einen Fristerstreckungsantrag stellen möge.

Schweigen ist gold, aber nicht bei Gericht:

Herr E. berichtet, dass bei Gericht von der Gegenseite eine Behauptung aufgestellt wurde, dessen Unrichtigkeit der Anwalt nicht erkennen konnte, da dieser ja damals nicht dabei war. Daher wollte Herr E., als seinem Anwalt das Wort erteilt wurde, bei Gericht den wahren Sachverhalt samt Beweise vorbringen. Daran wurde Herr E. aber von der Richterin gehindert indem sie meinte, es besteht Anwaltspflicht und dass Herr E. rechtsanwaltlich vertreten ist, und daher nur der Anwalt sprechen dürfe. Nur wie soll der Anwalt dieses Vorbringen erstatten können, wenn er gar nicht weiß, was tatsächlich der Sachverhalt ist? Herr E. meinte daraufhin, dass der Verfahrensgang nun in eine falsche Richtung laufe, falls es nicht jetzt zu einer Richtigstellung käme. Die Richterin drohte daraufhin Herrn E. des Gerichtssaals zu verweisen, falls er noch weiterhin stören sollte. Der Anwalt deutete lediglich mit der Hand, dass sich Herr E. zurückhalten solle, und meinte dabei, nach der Verhandlung. Die Verhandlund lief dann in die falsche Richtung und wurde letztlich über weite Strecken ein nicht verfahrensgegenständlicher Sachverhalt protokolliert, was einen unübersichlichen Gerichtsakt zur Folge hatte, das natürlich der Gegenseite diente. Da es sich bei Herrn E. um die informierte Person handelte, hätte entweder der Rechtsanwalt das Wort an Herrn E. weitergeben oder aber die Verhandlung unterbrechen müssen, um außerhalb des Gerichtssaals vom Sachverhalt über seinen Mandanten, Herrn E., Kenntnis zu erlangen.

Schreibe einen Kommentar