Letzte Aktualisierung am 10. März 2022 von mobbing-konkret

Zahlreiche Fürsorgepflichtsverletzungen durch das BMLV:

Die von Andreas G. beantragten Kurse und Zertifizierungen wurden von der BMLV-EDV und dem Kabinett nicht gewährt. (Fürsorgepflichtsverletzung)
Mit Andreas G. wurde noch nie das gesetzlich vorgeschriebene Mitarbeitergespräch geführt. Weder durch die BMLV-EDV noch durch das Kabinett des Herrn Bundesminister für Landesverteidigung. (Fürsorgepflichtsverletzung)
Aufgrund des Mobbings durch Bossing und der Diskriminierung durch die BMLV-EDV erkrankte Andreas G. schwer. (Fürsorgepflichtsverletzung)
Aufgrund dieser Erkrankung ist Andreas G. nun zu 50% behindert.
Aus dem Bescheid der PVA zur Berufsunfähigkeitspension geht hervor, dass seine Leistungsfähigkeit zwar herabgesunken ist, jedoch aber nicht derart, dass Berufsunfähigkeit besteht.
Das BBRZ stellte durch Gutachter fest, dass Herr Andreas G. nur noch sehr eingeschränkt einsetzbar ist.

Gerichtlich vereinbarte Bewerbungen

Der Richter in der Entlassungsanfechtungsklage stellte fest, dass es wohl keinen Sinn mache, wenn die Entlassung aufgehoben würde, und Andreas G. wieder seinen Arbeitsplatz mitten unter den Mobbern in der BMLV-EDV erhielte. Es wurde sich darauf geeinigt, dass Andreas G. Bewerbungen durchführen werde, und sollte eine Ausbildung oder Zertifizierung erforderlich sein, diese vom BMLV bezahlt werde. Das Ergebnis der anschließenden Bewerbungen war, dass entweder das BMLV den Zugang zur internen Jobbörse für Andreas G. wieder aktiviert, oder, dass das BMLV Kurse für Zertifizierungen bezahlt, für Tätigkeiten, die Andreas G. bereits als Systemadministrator, Techniker und Benutzerbetreuer über 10 Jahre lang im Kabinett ausgeführt hatte, ohne jene, die Bewerbungen von Andreas G. nicht einmal gesehen werden würden.

Der Bundesanwalt teilte dazu Andreas G. folgendes mit:

“Völlig nachvollziehbar geht die Personalstelle/Dienstbehörde davon aus, dass Ihre Weiterbeschäftigung als unzumutbar ausscheidet. Daher erscheint die Freischaltung des Zuganges zum Stammportal des Bundes als eine von mehreren Zugangsmöglichkeiten zur umfassende Nutzung der Jobbörse für Sie eher nicht zweckmäßig.
Dies hindert Sie aber freilich nicht, am Arbeitsmarkt nach anderen Erwerbsgelegenheiten Ausschau zu halten.

Diskriminierung aufgrund Belästigung

Andreas G. hat nun einen Schlichtungsantrag beim Behindertenausschuss eingebracht, da er sich aufgrund der Äußerung des Bundesanwaltes der Finanzprokuratur, aufgrund Belästigung, diskriminiert fühlt.
Denn jemanden mitzuteilen, der aufgrund zahlreicher Fürsorgepflichtsverletzungen des BMLV schwer erkrankte, nun zu 50% behindert ist und für langjährig ausgeführte Tätigkeiten keine Ausbildungen und Zertifizierungen erhält und somit bei Bewerbungen nichts vorweisen kann, dass er am Arbeitsmarkt nach anderen Erwebsgelegenheiten Ausschau halten soll, ist an Dreistigkeit nicht überbietbar. Das ist so, als würde man einem Querschnittsgelähmten, für dessen Behinderung man selbst verantwortlich ist mitteilen, dass dies aber freilich nicht daran hindert, für den nächsten Wien-Marathon für die Teilnahme als Läufer Ausschau zu halten.
So eine Mitteilung empfindet Andreas G., noch dazu von einem hochrangigen Vertreter der Republik, als einer Republik für unwürdig.

Bundesanwalt verweigert eine Schlichtung beim Sozialministeriumsservice

Gem. § 14 Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz ist ein Schlichtungsverfahren wegen behaupteter Diskriminierung durchzuführen. Die Finanzprokuratur verweigert die Teilnahme am Schlichtungsverfahren. Somit wird § 14 ad absurdum geführt. Eine Diensaufsichtsbeschwerde gegen den Bundesanwalt wurde daher bei der Finanzprokuratur eingebracht.

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