Eine kleine (meine) Mobbing Geschichte!

 

Kleptomanin u Mobbingtäterin wird zur Abteilungsleiterin befördert


Ich bin ein Mobbing Opfer, mein Name ist.......

 

So fangen viele Geschichten der Selbsterkenntnis an. Meine Geschichte erzählt von 6 Jahren Hölle und retour. Als Mutter von zwei Kindern suchte ich einen Job, der mir die Erziehung und Aufsicht selbiger koordiniert und reibungslos von der Hand gehen konnte. Gefunden habe ich den Traumjob in einem öffentlichen Krankenhaus. Alles war perfekt und die Freude war bei mir und meinen Mann groß.

Schon bei der Einschulung durfte ich von einer Kollegin manch "nette Aussage" über mich ergehen lassen. Da ich von Natur aus eine eher robuste Persönlichkeit darstelle, fing ich so manch bösartige Attacke mit einem Lächeln ab. Wer schon Bekanntschaft mit kranken Mobbern gemacht hat, der weiß jetzt schon, dass dies ein Fehler von mir war.

 

Die Gemeinheiten und Angriffe dieser Person wurden ständig mehr. Das erging auch anderen Kolleginnen so und wir schlossen uns zusammen, um uns gegen sie zu wehren. Das war der nächste Fehler.

Als wir handfeste Beweise von Diebstahl hatten und unser Ego gewaltig wuchs, dachten wir: "Jetzt, jetzt haben wir sie!"

 

Nur das System erschlug uns in grausamster Art und Weise!

 

Uns wurde der Termin in der Chefetage abgesagt und es wurde empfohlen, Stillschweigen zu üben, da sie sich ansonsten von einigen Rebellen trennen müssten.

 

Jene Kleptomanin und Mobberin wurde daraufhin als Abteilungsleitung eingesetzt,  um in unsere Richtung ein deutliches Zeichen zu setzen,  dass wir schweigen müssen!

 

Eine Kollegin, die 25 Jahre im Betrieb war,  ging mit Burn out in Krankenstand und nach einem Jahr kam die Kündigung.

 

Was mir darauf alles passierte, könnte ein Buch füllen. Über alle Vorfälle, über die auch der Betriebsrat informiert wurde, auch  hat der selbige geschwiegen.

 

Wir informierten die zuständigen Politiker ( 20 Bürgermeister), die zuständige Landesgewerkschaft

(da bekamen wir die Empfehlung zu kündigen!), die Arbeiterkammer ( da wurde das Gespräch schon im Keim erstickt weil es in dem Krankenhaus so was nicht gibt!)

 

Am Ende stand ich dann alleine da! Da mein Körper auf diese Situation reagiert hat, machte ich mich auf die Suche nach neuen Möglichkeiten. Im Nachbarort gab ich meine Bewerbung ab, die erst mal positiv aufgenommen wurde. Ich kündigte und bekam postwendend auch von dort die Absage - da offensichtlich von der Chefetage interveniert wurde.

 

Auch bei einer der nächsten Arbeitsstelle bekam ich mit,  dass man über mich noch Infos lieferte,  die,  wie ihr euch vorstellen könnt,  nicht ganz in Ordnung waren. Auch da kündigte ich wieder.

 

Nach 7 Monaten war ich dann aus der ärgsten Schei... heraus und ich konnte wieder Fuß fassen. Mein Zorn besteht immer noch, aber er wird kleiner :-)  

 

Was würde ich heute anders machen?

Vieles!

Erstmal würde ich mir empfehlen,  die ganze Situation als neutrale Person zu betrachten. Papier ist geduldig, sagt man,  und ich würde alles als pro und contra auf einen Zettel schreiben, andere neutrale Personen ihre Meinung dazuschreiben lassen. Wege und Möglichkeiten erfassen. Und dann erst handeln!

 

Was hätte mir passieren können wenn ich diese Person(en) polizeilich bei der BH angezeigt hätte?

 

Die Geschichte wäre dann für mich ähnlich ausgegangen,  aber nicht für die Mobbingverbrecher! 

02 2015

 

(Anmerkung: Rückfragen an die Betroffene sind möglich - wenn gewünscht - Kontakt über
shg-mobbing-graz@gmx.at)

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BLOG

"SCHRÄGLAGE"

 

Dr. Peter Teuschel

FA für Psychiatrie &

Psychotherapie

Mobbingexperte

Buchautor

Mensch

Bämayr, Argeo, Dr (2012) 

Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

 

Das Mobbingsyndrom - Therapie und Begutachtung im Kontext zur in Deutschland ubiquitär praktizierten psychischen Gewalt. 

Teuschel Peter (2009), FA für Psychiatrie & Psychotherapie

 

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Alle FAKTEN zum größten Vertuschungsfall in Ö!

Autor: eh. OGH-Präsident Johann Rzeszut 

 

Siehe auch:

Register Kampusch