Artikel zuletzt aktualisiert am von Glazmaier

Das Coronavirus bzw. COVID-19 oder aber auch SARS-CoV-2 genannt aus China ist der Bruder oder die Schwester des SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom), welches ebenfalls aus China stammte. Daher trägt das Coronavirus unter anderem auch die Bezeichnung SARS-CoV-2.
In Italien beträgt die Sterblichkeitsrate 7%.
Im Vergleich dazu beträgt die Sterblichkeitsrate bei der saisonalen Grippewelle 0,1 bis 0,2 %.
Das Coronavirus ist ca. 30 mal tödlicher als die saisonale Grippe.

Keine Grippe und keine Influenza

Experten, die das Coronavirus mit einer gewöhnlichen Grippe vergleichen, machen sich der Allgemeingefährdung schuldig.
Die Grippe/Influenza befällt die oberen Atmungsorgane und Covid-19 die untere Lunge (tiefe Lungenentzündung mit Lungenversagen), wie auch deren umliegenden Organe.
Das Coronavirus verändert sich, um zu überleben. Daher muss es sich beim Coronavirus in Wuhan nicht am jenes von Italien handeln.

Hochinfektiös

Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage. Solange bleibt SARS-CoV-2 völlig unbemerkt. Während dieser Zeit kommt es bereits zu weiteren Ansteckungen.

Vergleich zur SARS-Infektion 2002/2003

Die Zahl der Infektionen und Toten aufgrund des SARS-CoV-2 übertrifft die der Sars-Infektionen vor 17 Jahren bei Weitem. An dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (SARS) waren 2002/2003 laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 8.096 Menschen erkrankt, und 774 starben. Die Inkubationszeit betrug zwischen zwei und sieben Tage. Also viel Kürzer als beim Coronavirus. Weiters trat plötzlich auftretendes, schnell steigendes, hohes Fieber auf. Da dies beim Coronavirus nicht auftritt, bleibt die Erkrankung über eine längere Zeit unbemerkt. Jedoch kann es in dieser Zeit bereits zu weiteren Infizierungen kommen, wenn es zu sozialen Kontakten kommt.

Vorkommen

SARS-CoV-2 Viren wurden bereits auch im Urin und Stuhl gefunden. Diese Infektionsketten sind neu.

Spätfolgen

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass nach der Genesung weiterhin gesundheitliche Probleme, aufgrund dieser Erkrankung, fortbestehen. (Einschränkung der Lungenfunktion) Das ist bei 20% bis 30% der Fall. Es wird immerhin Lungengewebe durch die Entzündung zerstört. Das kann zu irreversiblen Fibrosen führen.
https://www.n-tv.de/panorama/Spaetfolgen-moeglich-aber-kein-Grund-zur-Panik-article21644329.html

Salzburg24: Engpass an Spitalsbetten Anfang April

29 jähriger Arzt an SARS-CoV-2 verstorben

https://www.tt.com/artikel/30718831/erneut-junger-arzt-an-coronavirus-in-china-gestorben

12.03.2020

Verdopplungszeit – Österreich = 2,14 Tage

Verdopplungszeit – Italien = 4,70 Tage

Bereits seit 11. März sind die Geschäfte in Italien geschlossen. Österreich ist daher derzeit schlechter dran, als Italien, da sich die Zahl der Neuerkrankungen bereits innerhalb von 2,14 Tagen verdoppelt.

Das Coronavirus greift auch die Lungen an und hinterlässt dort Gewebsschädigungen. Für 5% der Erkrankten sind Intensivbetten mit Beatmungsgeräten erforderlich.

Bei einer Verdopplungszeit von 2,14 Tagen gibt es bereits am 25.03 zuwenig Intensivbetten

Bei einer Verdopplungszeit von 2,14 Tagen, werden am 25.03.2020, 52.838 am Coronavirus erkrankt sein und 5% davon, das sind 2.642, werden ein Intensivbett mit Beatmungsgerät benötigen. In Österreich stehen jedoch lediglich 2.500 Intensivbetten zur Verfügung. Und die waren vor dem Coronavirus nicht alle unbelegt…
Ein Patient wird eine oder zwei Wochen an so eine Beatmungsmaschine angeschlossen sein, bevor der Nächste dran kommt.
Wie man sieht, geht sich das bei einer Verdopplungszeit von 2,14 Tagen nicht aus. Am Weltmarkt sind die Beatmungsgeräte bereits ausverkauft.
Italien verhängte am 11.03 eine Ausgehbeschränkung. Den Erfolg wird man erst 14 Tage später merken, da die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt.

Sommerliche Temperaturen halten den SARS-CoV-2 nicht auf

In Australien ist derzeit Sommer. Am 16.03.2020 gab es 298 und am 17.03.2020 375 Erkrankte. Trotz Sommer und hoher UV-Strahlung betrug die Verdopplungszeit 3,87 Tage. Zum Vergleich: In Österreich betrug die Verdopplungszeit zwischen 16.03 und 17.03 3,22 Tage.

Kein Medikament gegen das Coronavirus

Gegen das Coronavirus gibt es kein Medikament.

Die Verdopplungszeit muss erhöht werden!

Um die Verdopplungszeit erhöhen ist es erforderlich die persönlichen sozialen Kontakte einzuschränken. Bestenfalls komplett einzustellen. Somit findet das Virus keinen neuen Wirt und wird, hoffentlich, durch die Immunabwehr der derzeit Erkrankten vernichtet.

Viren brauchen einen Wirt

Viren können sich nicht selbstständig vermehren und befallen daher fremde Zellen, sogenannte Wirtszellen, welche dann umprogrammiert werden. Jedoch macht das Immunsystem diesen Viren, im besten Fall, bald den Garaus. Antibiotika helfen nicht gegen Viren. Um zu überleben sind Viren bestrebt, den Wirt rasch zu wechseln. Das geht aber nur, wenn sich ein anderer Wirt in der Nähe befindet…

Abstand halten in Apotheken, Supermärkten und Arztpraxen

Bei den Supermärkten dürften, meiner Meinung, nur noch wenige Personen gleichzeitig drinnen sein und an der Kassa lediglich einer anstehen. Gleiches hätte für die Apotheke und Arztpraxis zu gelten.

Schutzmasken in den Öffis (Flugzeuge, Eisenbahn, U-Bahn, Autobusse, …)

Immer wieder wird veröffentlicht, dass Schutzmasken nur etwas bringen, wenn man selbst erkrankt ist, um andere nicht anzustecken. Sie wären daher unsinnig.
Das staatliche Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt Gesunden nicht, sich vorbeugend mit Atemschutzmasken auszurüsten.
Woher weiß ich, dass ich bereits erkrankt bin, wenn die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt?
Es kann somit durchaus sein, dass man bereits erkrankt ist, ohne dies zu merken, und daher auch schon andere ansteckt.
Das heißt, es wäre logisch, eine Schutzmaske zu tragen, obwohl man noch annimmt, nicht erkrankt zu sein.
Lungenfachärzte im Netz: Teure Atemschutzmaske schützt nicht besser vor Grippe als einfacher Mundschutz Demnach schützen die Masken auch davor, angesteckt zu werden, sofern diese dicht anliegen.
Die Masken FFP2 und FFP3 schützen auch nach Ansicht des RKI vor einer Ansteckung. Jedoch bekommt man mit diesen schlecht Luft und kann diese daher nicht längre Zeit, unter Belastung, tragen. In den Öffis sitzt oder steht man. Insofern dürften FFP2 und FFP3 Masken in den Öffis machbar sein.

Einkäufe und Medikamentenbesorgung für mehrere übernehmen

Indem wenn einer für mehrere einkaufen geht, und somit die Einkäufe und Medikamentenbeschaffung für andere übernimmt, werden ebenfalls die persönlichen Kontakte beim Supermarkt, Apotheker und Arzt reduziert. Vorausgesetzt, man läutet an und stellt dann den Einkauf vor der Eingangstüre ab und geht gleich wieder. Einkaufzettel, Medikamentebeschaffungen können telefnoisch, per Mail, WhatsUp usw. übermittelt werden.

Religionen und Sekten

Es gibt viele Sekten, Religionen und innerhalb der Religionen unterschiedliche Richtungen. Oft sterben Gläubige lieber, als dass sie eine Bluttransfusion erhalten. Es gibt Hoffnung: https://www.dw.com/de/die-religionen-und-das-virus/a-52739601

Politik

Ich war über 10 Jahre lang Kabinettsmitarbeiter im Bundesministerium für Landesverteidigung. Ohne Parteibuch, sondern aufgrund meiner Bereitschaft, meinen Leistungen und Fähigkeiten. Ich habe daher Einblicke aus erster Hand erfahren. Mein Fazit über die Politik und Politiker ist negativ und das Quer durch ALLE Parteien!
Den Vogel schießt nun Bayerns Politik ab. Dort wurden für die Kommunalwahl am 15. März 2020 10 Mio Bayern auf engsten Raum zusammengetrieben und ihnen lediglich Desinfektionsmaterial zur Verfügung gestellt, und ihnen die Mitnahme eines eigenen Stiftes erlaubt. Die Medien, als abhängige Erfüllungsgehilfen der Politik, bezeichnen diese Pandemie zu dieser Zeit lediglich als “Coronakrise” und wird in einem Atemzug mit Grippe und Erkältung erwähnt.
Und unsere Politker schließen daraufhin nicht umgehend die Grenze zu Bayern und gefährden dadurch die ÖstereicherInnen.
Danke an den “Krisen”stab…
https://www.merkur.de/politik/kommunalwahl-2020-bayern-csu-buergermeisterwahl-spd-fdp-gruene-sonntag-zr-13572634.html
Umgekehrt steht das Tiroler Krisenmanagement unter internationalen Verdacht, Corona-Fälle vertuscht zu haben.
AutofahrerInnen müssen an der Grenze Atteste vorlegen, den Grund der Reise angeben und werden fiebergemessen.
Zur gleichen Zeit gibt es keine Kontrollen bei Bahn- und Flugreisen. Dort müssen reisende weder ein Attest vorlegen noch wird fiebergemessen. Erkrankte müssen keinen Mundschutz tragen und Reiseverpflegung kann sich jeder mit seinen bloßen Händen selbst nehmen. Sieht nach einem Versagen des Verkehrsministeriums aus.

Im Gespräch:

Josef Penninger

Der Oberösterreicher Penninger zählt zu den bekanntesten Forschern des Landes. Er studierte in Innsbruck und ging danach zu Forschungszwecken nach Kanada. Von 2003 bis 2018 war Penninger Leiter des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 2014 erhielt er mit dem Wittgenstein-Preis den wichtigsten Wissenschaftspreis des Landes. Seit 2018 leitet er das Life Sciences Institut (LSI) der Universität British Columbia in Vancouver.

Flächendeckende Testung

Venetien mit 4,9 Mio EinwohnerInnen führte nun flächendeckende Testungen ein. Weil die symptomlosen Infizierten unwissentlich die Hauptverbreiter des VirusAnschober seien. Mangels Ressourcen als “nicht umsetzbar” erteilt der österreichische GRÜNE-Gesundheitsminister Anschober einer flächendeckenden Testung in Österreich eine Absage. Damit kommt Anschober der Empfehlung des WHO, durch möglichst viele Testungen “die Kranken mit Infektionen zu finden und zu isolieren”, nicht nach und gefährdet damit die ÖsterreicherInnen.

Erkrankungszahlen

Österreich:
https://info.gesundheitsministerium.at/
Derzeit benötigen 0,6% ein Intensivbett
https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_%C3%96sterreich
Italien:
https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Epidemie_in_Italien
Deutschland:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Archiv.html
https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Deutschland
WHO:
https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/situation-reports/

Intensivbetten:
5% der Erkrankten benötigen Intensivbetten
Nur 980 Intensivbetten für Coronaerkrankte vorhanden
Deutschland:
25.000 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten
Österreich:
2.500 Intensivbetten

Berechnung

Die Berechnung setzt sich aus Prozentberechnung und Schlussrechnung zusammen und vergleicht die Anzahl der Erkrankten mit denen des Vortages.
Wem meine Berechnung interessiert, hier die Exceltabelle zum Download
(Daten nur in die gelb markierten Felder eintragen)

Datum Verdopplungszeit in Tagen/ItalienVerdopplungszeit in Tagen/DeutschlandZuwenig Intensivbetten in Deutschland am Verdopplungszeit in Tagen/Österreich Zuweing Intensivbetten bei 0,6
% und 980 Betten in Österreich am
Belegte Intensivbetten von 980 in Österreich
10.039,397,2526.042,5728.03
11.034,394,7811.042,8429.03
12.034,701,9525.032,1425.03
13.035,933,4202.042,5227.03
14.035,054,1806.043,3431.03
15.035,893,6404.043,2030.03
16.037,654,1206.045,5109.04
17.037,945,2611.043,2231.03
18.037,496,8718.044,2404.04
19.036,712,9301.044,4904.04
20.036,863,7205.045,3707.04
21.037,175,1610.045,6108.04
22.039,648,5521.046,5411.04
23.0312,354,5808.044,7706.04
24.0312,184,7609.044,1210.0424
25.036,116,6629.047,1327.04Gesundheitsministerium=offline
26.0312,096,3728.046,6325.04
27.0313,526,3228.046,3924.04128

Wenn sich nichts ändert, ist am 27.04 Schluss mit lustig in Österreich. Da gehen dann die Intensivbetten aus. Einzige Hoffung, dass die Maßnahmen der Regierung greifen werden. Am 30.03 sind die zwei Wochen nach der Einführung dieser Maßnahmen um. Wenn sich dann die Verdopplungszeit nicht endlich verlängert…

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