SCHREIBEN AN ALLE GEMEINDERÄTE DER STADT GRAZ

 

MUT ZUM WIDERSTAND? ODER BRAVE GEFOLGSLEUTE NAGLs?

 

 

Anmerkung: der Mailverteiler von allen Gemeinderäten kann gerne für eigene Schreiben kopiert und verwendet werden - wenn Sie Ihr Schreiben auch veröffentlichen möchten, bitte senden an SHG Mobbing Graz: Mail shg-mobbing-graz@gmx.at. Vielen Dank, Eva Pichler

 

⚫️️ ✖ ✖ Nagl: ✖ Der Bürgermeister, der über Leichen geht ? ✖ ✖ ⚫️️

Von:
"SHG Mobbing Graz" <shg-mobbing-graz@gmx.at>
An:
alle Gemeinderäte Graz
thomashorst.alic@stadt.graz.at, christine.braunersreuther@stadt.graz.at, karl.dreisiebner@stadt.graz.at, manfred.eber@stadt.graz.at, kurt.egger@stadt.graz.at, spoe.klub@stadt.graz.at, andreas.fabisch@stadt.graz.at, klaus.froelich@stadt.graz.at, daniela.gmeinbauer@stadt.graz.at, stefan.haberler@stadt.graz.at, gerald.hassler@stadt.graz.at, elke.heinrichs@stadt.graz.at, anna.hopper@stadt.graz.at, christoph.hoetzl@stadt.graz.at, martina.kaufmann@stadt.graz.at, daisy.kopera@stadt.graz.at, marion.kreiner@stadt.graz.at, verena.kumpitsch@stadt.graz.at, roland.lohr@stadt.graz.at, kurt.luttenberger@stadt.graz.at, alexandraelisabeth.marak-fischer@stadt.graz.at, berno.mogel@stadt.graz.at, sahar.mohsenzada@stadt.graz.at, rudolf.moser@stadt.graz.at, ewald.muhr@stadt.graz.at, andrea.pavlovec-meixner@stadt.graz.at, peter.piffl-percevic@stadt.graz.at, harry.pogner@stadt.graz.at, sissi.potzinger@stadt.graz.at, thomas.rajakovics@stadt.graz.at, bedrana.ribo@stadt.graz.at, anna.robosch@stadt.graz.at, markus.schimautz@stadt.graz.at, astrid.schleicher@stadt.graz.at, claudia.schoenbacher@stadt.graz.at, michael.schunko@stadt.graz.at, ernest.schwindsackl@stadt.graz.at, christian.sikora@stadt.graz.at, armin.sippel@stadt.graz.at, gerhard.spath@stadt.graz.at, peter.stoeckler@stadt.graz.at, niko.swatek@stadt.graz.at, ulrike.taberhofer@stadt.graz.at, georg.topf@stadt.graz.at, tamara.ussner@stadt.graz.at, guenter.wagner@stadt.graz.at, manuela.wutte@stadt.graz.at, sigrid.zitek@stadt.graz.at
CC:
Magistratsdirektion: martin.haidvogl@stadt.graz.at, erika.zwanzger@stadt.graz.at
Datum:
12.08.2017 16:48:26
Wissensportal & Netzwerk zu Mobbing Graz
Eva Pichler, Feuerbachgasse 30C, 8020 Graz
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Sehr geehrte Gemeinderatsmitglieder!
 
SIE ENTSCHEIDEN, ob die sogenannte "Menschenrechts"stadt internationale Bekanntheit erreicht als VERTUSCHUNGSTADT der OPFER DER NS-ZEIT.
 
Dass es in ganz Ö überhaupt nur ein einziges und erst seit 2015 bestehendes (!) HOLOCAUST-ZENTRUM gibt, sagt ja so einiges über die Nichtaufarbeitung der NS-Zeit in Ö aus?
 
Dass einer der Förderer dieses Holocaust- und Toleranzzentrums, nämlich Bürgermeister Nagl, jetzt die Ermordeten ins Murkraftwerk einbauen lässt -  
 
Unser Netzwerk, dass auch international mittlerweile gute Verbindungen hat, hat diesen Umstand bereits großflächig bekannt gemacht, und wird dies auch weiterhin tun - sollte es tatsächlich keinen Baustopp geben.
 
Seit Nagl muss man sich genieren, Grazer zu sein - und das jeden Tag mehr - aber DIESE CAUSA übertrifft wahrlich alle "Erwartungen".
 
Nagls Worte:

" ... Viele haben weggesehen, als man sie verhaftete und abtransportierte. Und nur wenige hatten den Mut Widerstand zu leisten, der letztlich für die Mutigen oft mit demselben Schicksal wie dem der Verfolgten endete. Die Verfolgten hatten Gesichter und Namen. Diese sollen auch genannt werden und so daran erinnern, dass die Gefahr des Opportunismus und des Suchens nach Sündenböcken für Verfehlungen der Zeit sich jederzeit wiederholen kann. Das Haus der Namen soll Aufmerksamkeit und Zivilcourage herausfordern!" 
Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister der Stadt Graz 

Die Verfolgten hatten Gesichter und Namen - und werden von Nagl höchstpersönlich mit der praktischen Verwendung für das Murkraftswerksfundament neuerlich schwerstens geschändet. 
 
Nagl: "Und nur wenige hatten den Mut Widerstand zu leisten, der letztlich für die Mutigen oft mit demselben Schicksal wie dem der Verfolgten endete."
 
Haben Sie den Mut, Widerstand zu leisten? Oder reihen Sie sich auch brav in die (Nagl´lsche) Gefolgschaft ein?  
 
Aber Achtung:  die Gefahr des Opportunismus und des Suchens nach Sündenböcken für Verfehlungen der Zeit kann sich jederzeit wiederholen. 
 
Nazi-Land Ö? Oder gibts hier noch MENSCHen mit Rückgrat?
 
Hochachtungsvoll
Eva Pichler
für alle  Gewaltopfer 
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Gesendet: Samstag, 12. August 2017 um 01:37 Uhr
Von: "SHG Mobbing Graz" <shg-mobbing-graz@gmx.at>
An: Bürgermeister Nagl u. div. Stellen im In- und Ausland
Betreff: ⚫️️ ✖ ✖ Nagl: ✖ Der Bürgermeister, der über Leichen geht ? ✖ ✖ ⚫️️ 
 
Wissensportal & Netzwerk zu Mobbing Graz
Eva Pichler, Feuerbachgasse 30C, 8020 Graz
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An
Herrn 
Bürgermeister
Mag. Siegfried Nagl
Kopie: Gemeinderäte, Magistratsdirektion, Dr. Rainer Possert u.a.
 
 
Guten Tag, Herr Mag. Nagl!
 
Als Bürgermeister der Stadt Graz - die Stadt der Menschenrechte - ist es unverständlich, dass nicht ein sofortiger Baustopp veranlasst wurde, als die NS-Lager in Liebenau zutage kamen.
 
NS-Lager Liebenau: Fundamente freigelegt - http://steiermark.orf.at/news/stories/2859592/ 
Lt. TV-THEK-Beitrag 09.08.2017 wissen die Archäologen, wo sich die Toten befinden http://tvthek.orf.at/profile/Steiermark-heute/70020/Steiermark-heute/13941277/Neue-Funde-des-Lagers-Liebenau/14108852
 
Ihre Worte zum Holocaust-Toleranzzentrum in Graz, ich darf Sie zitieren:

"Das Haus der Namen soll Aufmerksamkeit und Zivilcourage herausfordern"

 
Das Zubetonieren einer Lagerstätte der NS-Zeit erscheint mir für eine Menschenrechtsstadt keineswegs würdig - sondern zeigt Ihren respektlosen, abschätzigen - wenn nicht ignoranten -  Umgang gegenüber den Ermordeten.

Wo ist denn Ihre Aufmerksamkeit gegenüber diesen vielen getöteten Menschen?
 
Wie können Sie es - als Bürgermeister einer Menschenrechtsstadt auch nur in Betracht ziehen,  KEINEN Baustopp zu verhängen und die in der NS-Zeit getöteten Menschen bzw. deren Überreste bergen zu lassen.
 
Ich ersuche daher im Namen der Menschlichkeit, einen sofortigen Baustopp zu veranlassen, damit denen im Holocaust ermordeten Opfern in Graz wenigstens eine angemessene letzte Ruhestätte zuteil werden kann.
 
Persönlich empfinde ich es als mehr als bedauerlich, dass man Sie darum überhaupt bitten muss - Sie zeigen hier wiederum sehr genau Ihr WAHRES Gesicht hinter der (so glatt?) lächelnden Fassade...
 
So wie bei Ihrer Falschaussage vor Gericht.  *)
 
Mit meinem Entsetzen, dass jemand wie Sie in Graz überhaupt noch Bürgermeister sein darf, zeichne ich
 
mit den besten Wünschen für Ihre Einsicht und in der Hoffnung, dass Sie eine Spur Menschlichkeit mehr entwickeln,
 
Eva Pichler
 
*)
 
 
 
 
Siehe auch: 
Nach österr. Kampusch & Fritzl-Fall wird Graz jetzt noch international bekannt als Vertuschungsstadt der Holocaustopfer?
 
Schreiben an alle NRABg.: Nagl baut NS-Lager und Ermordete ins Murkraftwerk ein
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Autor: eh. OGH-Präsident Johann Rzeszut 

 

Siehe auch:

Register Kampusch